TTC Großpösna III – SV Borsdorf 6:8

Zum vorletzten Spiel der Hinrunde traten die Borsdorferinnen beim Tabellenführer aus Großpösna an. Die letzten Duelle gegen diesen Gegner verliefen allesamt äußerst knapp, daher war das Ziel, mindestens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Am Ende stand durch eine geschlossene Mannschaftsleistung sogar ein 8:6 Erfolg zu Buche.
Die Doppel verliefen ausgeglichen. Zibis/Groß konnten diesmal gegen Brömmer/Knötzsch nicht gewinnen, verloren knapp mit 1:3. Liebelt und Seifarth machten es besser, sie siegten sicher mit 3:1 gegen Sommerweiß/Wodke.
In der ersten Einzelrunde konnten sich die Gastgeberinnen absetzen. Lediglich Romy Liebelt konnte hier mit einem 3:0 Erfolg über Sommerweiß für die Borsdorferinnen punkten. Stefanie Zibis hatte diesmal im Entscheidungssatz das Nachsehen gegen Brömmer. Anett Seifarth fand gegen Knötzsch nicht ins Spiel und verlor glatt. Christin Groß machte gegen Wodke ein knappes Spiel, konnte einen 0:2 Rückstand aufholen, verlor am Ende den Entscheidungssatz denkbar knapp mit 10:12.
Die zweite Runde begann mit einem 3:2 Erfolg von Zibis gegen Sommerweiß und einer 1:3 Niederlage von Liebelt gegen Brömmer. Beim Zwischenstand von 5:3 für Großpösna glaubten die Borsdorferinnen nicht mehr wirklich an einen Sieg. Doch Groß gab den Startschuss für die Aufholjagd. Sie bezwang in einem engen Spiel Knötzsch mit 11:9 im fünften Satz. Seifarth überzeugte durch eine starke Leistung gegen Wodke, welche sie sicher mit 3:0 besiegen konnte.
Somit stand es vor der letzten Runde 5:5 und es roch nach einem Remis. Zibis und Liebelt bezwangen ihre Gegnerinnen Knötzsch bzw. Wodke, Seifarth machte gegen Brömmer ein gutes Spiel, konnte aber nur einen Satz für sich entscheiden. Groß musste gegen die Nummer eins der Großpösnaer, Sommerweiß, antreten. Diese konnte sie in der Vergangenheit noch nie bezwingen. Diesmal kam es anders. Nach verlorenem ersten Satz kämpfte sie sich in das Spiel, entschied die drei folgenden Sätze für sich und sicherte so ihrer Mannschaft den Sieg.

Punkte:

Zibis 2
Liebelt 2,5
Groß 2
Seifarth 1,5

SV Borsdorf 1990 : TTV Marienbrunn – 4:11

Tischtennis – 1.Bezirksliga

SV Borsdorf 1990 : TTV Marienbrunn – 4:11

Borsdorfs 1.Herren empfing am Wochenende das überraschend starke Team aus Marienbrunn. Die Leipziger gehören zum Spitzentrio der 1.Bezirksliga und waren somit klar favorisiert. Nachdem die Muldentaler anfangs mithalten konnten, endete die Partie schließlich mit 4:11.

Die Borsdorfer Doppel zeigten sich erneut in guter Form und erspielten eine 2:1 Führung. F.Graul/C.Karl (Blume/Müller) und M.Wandel/D.Graul (Köpl/Fomba) siegten klarer als gedacht, jeweils 3:0. Morawe/Remler mussten sich gegen das Doppel 1 (Stein/Müller) in drei knappen Sätzen geschlagen geben.

In den Einzeln der ersten Runde war von Borsdorfs Außenseiterrolle nichts zu spüren. Falko Graul punktete mit sicherem Abwehrspiel in vier Sätzen gegen Blume. Daniel Morawe konnte dem derzeit besten Mann der Liga (Stein) nur einen Satz abnehmen. Mario Wandel fand gegen C.Müller zunächst keine Einstellung, machte dann zwei Sätze lang alles richtig, unterlag am Ende aber doch 2:3. Dietmar Graul ließ stellte sich im Spielverlauf immer besser auf die Angriffe von Köpl ein und siegte nach 0:2 noch 3:2. Uli Remlers Offensivduell mit M.Müller ging ebenfalls über die volle Distanz, endete aber zu seinen Ungunsten. Christian Karl knüpfte nicht an die Leistung der Vorwoche an und unterlag Fomba 0:3.

Somit stand es 4:5 aus Sicht der Borsdorfer, was durchaus Hoffnung auf ein Unentschieden machte. Diese verflog allerdings im Laufe der zweiten Einzelrunde, welche komplett an die Gäste aus Marienbrunn ging.

Punkte Borsdorf:
F.Graul 1,5; D.Morawe 0;
M.Wandel 0,5; D.Graul 1,5;
U.Remler 0; C.Karl 0,5

SV Borsdorf 1990 – SV Rotation Süd Leipzig 5:9

Zum ersten Heimspiel der Saison empfingen die Borsdorferinnen mit dem SV Rotation Leipzig Süd den Absteiger aus der Landesliga. Da man gegen diesen Gegner noch nie gespielt hatte, war eine Prognose schwierig und auch Aufstellungsabhängig. Am Ende verlor man gegen die in Bestbesetzung antretenden Gäste mit 5:9.
Die Doppel verliefen ausgeglichen. Zibis/Groß hatten gegen Rummel/Koganova nichts zu bestellen. Liebelt/Seifarth machten gegen Lindenberger/Stascheit ein gutes Spiel, konnten am Ende den Entscheidungssatz klar dominieren.
Auch die erste Einzelrunde konnte man noch ausgeglichen gestalten. Stefanie Zibis gewann in einem knappen Spiel 3:1 gegen Lindenberger, Romy Liebelt konnte gegen Rummel nur einen Satz für sich entscheiden. Im unteren Paarkreuz machte Christin Groß zeigte gegen Stascheit eine gute Leistung, konnte die Leipzigerin am Ende im Entscheidungssatz klar bezwingen. Anett Seifarth gewann gegen die Abwehrspielerin Koganova den ersten Satz, danach fand sie gegen das sichere Spiel ihrer Gegnerin kein Mittel mehr.
Die zweite Runde ging komplett an die Gäste. Zibis und Liebelt waren dabei die Pechvögel, sie verloren beide im Entscheidungssatz gegen Rummel bzw. Lindenberger hauchdünn. Groß verlor gegen Koganova in drei Sätzen, Seifarth war an dem Tag ebenfalls nicht vom Glück verfolgt, sie verlor beim 1:3 gegen Stascheit drei Sätze in der Verlängerung.
Die letzte Runde verlief dann wiederum ausgeglichen. Zibis und Liebelt gewannen gegen Koganove bzw. Stascheit ebenso in drei Sätzen, wie Groß und Seifarth gegen Rummel bzw. Lindenberger 0:3 verloren.
Am kommenden Samstag muss man dann zum Spitzenreiter nach Großpösna.

Punkte:

Zibis 2
Liebelt 1,5
Groß 1
Seifarth 0,5

Titelverteidigung geglückt

Zum Pokalfinale fuhren die Borsdorferinnen nach Großpösna. Da man im letzten Jahr den Pokal nach Hause holen konnte, wollte man natürlich den Titel verteidigen. Mussten die Muldentalerinnen letztes Jahr noch gegen zwei Mannschaften gewinnen, wurde der Pokal diesmal nur zwischen dem SV Borsdorf und dem TTC Großpösna III ausgespielt. Nach dem Corbillion-Cup-System werden erst zwei Einzel, dann ein Doppel und dann nochmal zwei Einzel gespielt, zum Sieg braucht man drei Punkte.
In der ersten Runde traf Christin Groß auf die ehemalige Oberligaspielerin Gabriele Brömmer. Konnte die Borsdorferin den ersten Satz noch für sich entscheiden, musste sie danach die Überlegenheit ihrer routinierten Gegnerin anerkennen. Stefanie Zibis traf in ihrem ersten Spiel auf Mignon Knötzsch. Die Materialspielerin ist aufgrund ihrer unangenehmen Spielweise nicht zu unterschätzen. Dennoch behielt Zibis in allen drei Sätzen die Oberhand.
Beim Stand von 1:1 ging es ins Doppel. Das dies das vorentscheidende Spiel sein würde, war allen bewusst. Im ersten Satz blieben Zibis/Groß deutlich unter ihren Möglichkeiten und verloren 11:6. Nach zwei gewonnenen Sätzen mussten sie den Ausgleich hinnehmen und es kam wie meistens, wenn die vier Spielerinnen aufeinander treffen, zum Entscheidungssatz. In diesem führten die Borsdorferinnen schnell mit 5:1 und gaben auch bis zum Schluss diesen Vorsprung nicht mehr her.
Vor der letzten Runde stand es demnach 2:1, aber ein Sieg war dennoch kein Selbstläufer. Zibis musste nun gegen Brömmer ran und Groß gegen Knötzsch, welche sie erst einmal bezwingen konnte. Beide Borsdorferinnen verloren zunächst den ersten Satz. Groß fand dann aber besser ins Spiel. Sie gewann den zweiten Satz klar und erkämpfte sich auch den dritten. Im vierten Satz hatte Knötzsch dann keine Chance mehr und Groß sicherte den Pokalerfolg. Dieses Wissen befreite auch Zibis. Nach 0:2 Satzrückstand nutzte sie ihre Chance und drehte das Spiel gegen Brömmer in einen 3:2 Erfolg.
Somit verteidigten die Borsdorferinnen erfolgreich den Pokal und qualifizierten sich damit für die sächsische Pokalendrunde.

SV Borsdorf 1990 : ESV Delitzsch – 9:6

Tischtennis – 1.Bezirksliga

SV Borsdorf 1990 : ESV Delitzsch – 9:6

Im fünften Saisonspiel fuhren Borsdorfs Tischtennisherren endlich die ersten Punkte ein. An eigenen Tischen gewann man gegen Delitzsch 9:6 und verlässt damit zumindest den letzten Tabellenplatz der 1.Bezirksliga.

Der Grundstein für den Erfolg wurde in den Doppeln gelegt. Alle drei Partien endeten 3:1 zu Gunsten der taktisch umgestellten Hausherren. Dabei bezwangen D.Morawe/U.Remler das Delitzscher Spitzendoppel Stubbe/Kroke. Außerdem siegten F.Graul/C.Karl gegen Priemer/Reiche sowie M.Wandel/D.Graul gegen Klemm/Henze.

In der ersten Einzelrunde schmolz der Vorsprung zusammen, da nur zwei Borsdorfer nachlegten. Falko Graul schlug Priemer knapp 3:2. Christian Karl punktete mit seiner bislang besten Saisonleistung 3:1 gegen Henze. Zwischenstand 5:4.

Runde zwei startete im Oberhaus wie erwartet. Falko Graul unterlag Stubbe. Daniel Morawe siegte sicher gegen Priemer. In der Mitte gingen beide Spiele in den Entscheidungssatz. Mario Wandel musste sich gegen Kroke geschlagen geben. Dietmar Graul wehrte sich erfolgreich gegen Klemm. Somit hatte das untere Paarkreuz die Entscheidung in der Hand. Nach einer Zitterpartie gewann Uli Remler gegen Henze und sicherte das Unentschieden. Zum Matchwinner wurde Christian Karl, der dank eines Viersatzerfolgs gegen Reiche ungeschlagen blieb.

Punkte Borsdorf:
F.Graul 1,5; D.Morawe 1,5;
M.Wandel 0,5; D.Graul 1,5;
U.Remler 1,5; C.Karl 2,5

SV Arzberg : SV Borsdorf 1990 – 11:4

Tischtennis – 1.Bezirksliga

SV Arzberg : SV Borsdorf 1990 – 11:4

Die Negativserie der Borsdorfer Tischtennisherren hält weiter an. Die „Erste“ hatte auch in Arzberg das Nachsehen und rutscht damit auf den letzten Platz der 1.Bezirksliga. Gegen den Aufsteiger aus Nordsachsen fehlte nicht nur Daniel Morawe, sondern auch die nötige Portion Glück. Von insgesamt sechs Fünfsatzspielen ging kein einziges auf das Konto der Muldentaler. Somit spiegelt die 4:11-Niederlage nicht die wahren Kräfteverhältnisse wieder. Vom ersten Sieg war Borsdorf dennoch ein Stück entfernt.

Die Misere startete im ersten Match, in welchem M.Wandel/D.Graul das Arzberger Spitzendoppel Nowack/Poser herausforderten. Nachdem sie überraschend klar 2:0 führten, gaben sie die Sätze 3 und 4 jeweils in der Verlängerung ab. Im fünften Durchgang unterlagen sie unglücklich. Durch einen Sieg von F.Graul/C.Karl (Richter/Bartsch) und eine Niederlage von U.Remler/B.Morawe (Friemelt/Breiler) startete Borsdorf mit 1:2 Zählern in die Einzel.

Hier konnte erneut nur ein Punkt pro Paarkreuz erzielt werden. Oben gewann Falko Graul das Duell der Antispieler gegen Poser. Gegen Nowack holte er zwar nach 0:2 auf 2:2 auf, ging dann aber als Verlierer vom Tisch. Mario Wandel unterlag jeweils 1:3. In der Mitte punktete Uli Remler glatt 3:0 gegen Friemelt. Gegen Richter fiel die Entscheidung nach fünf Sätzen zu seinen Ungunsten. Dietmar Graul ereilte in beiden Partien das Schicksal des verlorenen Entscheidungssatzes. Unten steuerte Christian Karl gegen Bartsch einen Zähler bei. Gegen Breiler fand er nicht zu seinem Spiel. Ersatzmann Burkhard Morawe hätte einen Punkt verdient gehabt, reihte sich aber auch im letzten Match des Tages in die Riege der verlorenen fünften Sätze ein.

Punkte Borsdorf:
F.Graul 1,5; M.Wandel 0;
D.Graul 0; U.Remler 1;
C.Karl 1,5; B.Morawe 0