TTC Holzhausen II – SV Borsdorf 1990 8:6

Zum zweiten Rückrundenspiel in der Bezirksliga Damen fuhren die Borsdorferinnen auch aufgrund des klaren Hinspielergebnisses (4:10) ohne große Erwartungen nach Holzhausen. Am Ende gab es einen knappen, aber verdienten Sieg der favorisierten Gastgeberinnen mit 8:6.
Die Doppel verliefen ausgeglichen. Seifarth/Schmidt-Petersen waren gegen das Spitzendoppel Siegert/Hentzschel etwas überfordert (0:3). Zibis/Groß bleiben dagegen auch im sechsten Spiel ungeschlagen, sie konnten auch gegen Dombrowski/Hänel ihr gutes Zusammenspiel demonstrieren (3:1).
In der ersten Einzelrunde teilte man sich ebenfalls die Punkte. Christin Groß hatte es gegen die Nummer eins der Gastgeber sehr schwer, konnte nur den ersten Satz für sich entscheiden und Anett Seifarth musste die an diesem Tag bessere Form von Hänel anerkennen (0:3). Stefanie Zibis machte gegen Siegert ein sicheres Spiel und verlor gegen die Abwehrspielerin keinen Satz. Überaschend war dagegen der Sieg von Anne Schmidt-Petersen über Hentzschel. Die beiden Spielerinnen, die sich seit Jahren durch Seniorenmeisterschaften sehr gut kennen, lieferten sich einen spannenden Kampf. Bisher konnte die Borsdorferin nur einzelne Sätze gegen die Holzhäuserin gewinnen, kam nie in die Nähe eines Sieges. Diesmal kämpfte sie sich in den Entscheidungssatz und konnte diesen, auch durch die Nervosität ihrer Gegnerin, mit 12:10 für sich entscheiden.
In der zweiten Runde gelang es dann nur Zibis, einen Punkt für ihr Team zu holen. Sie bezwang die langjährige Landesligaspielerin Dombrowski mit 3:1. Seifarth konnte gegen Hentzschel ebenfalls gut mithalten, glich nach 0:2 Rückstand aus, im 5. Satz musste sie dann allerdings die Routine ihrer Kontrahentin anerkennen. Groß und Schmidt-Petersen gelang gegen Siegert bzw. Hänel kein Satzgewinn.
In der letzten Runde musste sich Kapitän Zibis dann Hentzschel stellen, die ihr bisher in der Saison die einzige Niederlage zufügte. Diesmal allerdings hatte die Borsdorferin nur wenig Mühe und siegte sicher mit 3:0. Seifarth und Schmidt-Petersen hatten dem Oberhaus der Randleipzigerinnen nicht viel entgegen zu setzen. Groß dagegen machte ein psychisch starkes Spiel gegen Hänel. Nach 0:2 Satzrückstand kämpfte sie sich ins Spiel, konnte Satz 3 und 4 jeweils mit nur zwei Punkten Unterschied gewinnen, ließ ihrer Gegnerin im Entscheidungssatz dann nur einen Punkt und sorgte damit für den sechsten und letzten Punkt der Gäste.

Punkte:

Zibis 3,5
Groß 1,5
Seifarth 0
Schmidt-Petersen 1

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.