Damen-Pokal: Borsdorf – Leutzscher Füchse IV – 3:1

Zum Finale im Bezirkspokal der Damen fuhren die Borsdorferinnen Stefanie Zibis und Romy Liebelt nach Rackwitz, um dort gegen die vierte Mannschaft der Leutzscher Füchse anzutreten. Das Ziel war klar, man wollte zum dritten Mal in Folge den Pokal gewinnen. Doch die Chancen darauf wurden geringer, als man sah, dass Leutzsch mit einem Neuzugang antrat. Zhagla Marouf, die schon in der ersten Nationalliga von Algerien spielte, kam zu ihrem ersten Einsatz für die Leutzscher Füchse. Sie spielte zusammen mit Adriane Fabian, die nicht zu den stärksten Spielerinnen von Leutzsch IV zählt. Daher war eigentlich schon vorher klar, dass das Doppel die Entscheidung um den Titel bringen würde.
Das Spielsystem des Corbillion-Cup sah aber zunächst eine Einzelrunde vor. In der trafen gleich die beiden stärksten Spielerinnen, Zibis und Marouf, aufeinander. Überraschenderweise ging die Borsdorferin, die in den Ligaspielen ohne Niederlage blieb, mit 1:0 in Führung und konnte auch nach zwei Sätzen gegen sich auf 2:2 ausgleichen. Im Entscheidungssatz hielt sie das Spiel ebenfalls lange offen, musste aber am Ende beim 7:11 die Überlegenheit ihrer Gegnerin anerkennen. Am anderen Tisch machte Liebelt mit Fabian den erwarteten kurzen Prozess (4,5,2).
Damit ging es beim Stand von 1:1 in das Doppel. Hier überzeugten die beiden Borsdorferinnen mit einer konsequent starken Leistung, ließen Marouf kaum ins Spiel kommen und siegten so am Ende klarer als erwartet mit 3:0.
Die letzte Runde verlief ohne Überraschungen. Zibis distanzierte Fabian (2,4,5) und Liebelt konnte im Spiel gegen Marouf nur dazulernen (-8,-6,-3). Damit gewannen die Borsdorferinnen nicht nur den Hattrick im Bezirkspokal, sondern qualifizierten sich auch noch für den Landespokal der Bezirkspokalsieger.

Punkte:

Zibis 1,5
Liebelt 1,5

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