Bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der Senioren belegte Anne Schmidt-Petersen überraschend den 3.Platz im Mix der AK 70. Anne war als Begleiterin ihrer Freundin (Regina Kretschmar -Schönebeck) zu den MDSEM nach Osterburg, Altmark, angereist. Da eine Spielerin erkrankt war, erhielt Anne kurzfristig einen Startplatz. Den sie erfolgreich nutzte. Mit ihrem Partner Harry Büttner (Hohndorf) gewann sie im Viertelfinale gegen Hoffmann/Gebauer, TTVSA, 3:0. Im HF scheiterten sie dann an
Kretschmar/Fromm, TTVSA. Auch im Einzel und Doppel war sie im Einsatz, doch nicht so erfolgreich.
Ebenfalls in der AK 70 startete Dietmar Graul. Er gewann Bronze im Einzel und Mix (I.Pohl) und Silber im Doppel mit seinem Partner Günter Fraunheim (Kubschütz). Damit konnte er sich für die Deutschen Meisterschaften der Senioren qualifizieren.
1.Herren: SV Borsdorf 1990 – TSV Rackwitz – 5:10
Tischtennis – 2.Bezirksliga
SV Borsdorf 1990 – TSV Rackwitz – 5:10
Borsdorfs 1.Herren hatte in der 2.Bezirksliga zuletzt Federn gelassen. Im Heimspiel gegen Rackwitz setzte sich dieser Trend fort, da man gleich zwei Stammspieler ersetzen musste. Gegen das voll besetzte Team aus Nordsachsen konnte man mit dem 5:10-Endstand zufrieden sein. In der Tabelle rutschten die Muldentaler auf Rang 5 ab.
Das einzige verbliebene Stammdoppel F.Graul/C.Karl siegte nach fünf Sätzen gegen Pröger/Weede. Beide neu zusammengestellten Paarungen unterlagen chancenlos. Im Einzel überzeugten zwei Borsdorfer mit jeweils zwei Zählern. Zum einen fuhr Falko Graul im Oberhaus erneut zwei sichere Siege ein. Zum anderen zeigte Mario Wandel im Mittelkreuz seine beste Saisonleistung. Er bezwang Noppenspieler Katschemba erstaunlich klar 3:0. Gegen Pröger fand er nach 1:2 Sätzen nervenstark ins Spiel zurück und gewann 3:2. Uli Remler lieferte eine starke Leistung gegen Malecha und Bauer ab, belohnte sich aber nicht mit einem Punkt. Für Christian Karl und die beiden Ersatzspieler gab es nichts zu holen. Marcus Morawe (2.Herren) und Tim Glomsda (Jugend) schlugen sich achtbar und unterlagen Weede beide nur im Entscheidungsastz.
Punkte für Borsdorf:
F.Graul 2,5 ; U.Remler 0 ; M.Wandel 2 ; C.Karl 0,5; M.Morawe 0; T.Glomsda 0
1.Herren: SV Borsdorf 1990 – ESV Delitzsch II – 8:8
Tischtennis – 2.Bezirksliga
SV Borsdorf 1990 – ESV Delitzsch – 8:8
Für Borsdorfs 1. Tischtennisherren stand ein Heimspiel gegen Delitzschs Zweite im Plan. Die Nordsachsen reisten in Bestbesetzung an, während die Gastgeber Daniel Morawe durch Dietmar Graul ersetzten. Das 8:8 Unentschieden half am Ende keinem der Teams, sich aus der Verfolgergruppe der 2. Bezirksliga abzusetzen.
Alle drei Doppel verliefen äußerst ausgeglichen und wurden jeweils im fünften Satz entschieden. Borsdorf ging mit 2:1 in Führung und hielt diese bis zum Schlussdoppel aufrecht.
Die erste Einzelrunde brachte den Muldentaler vier Zähler. Im Oberhaus gewann Falko Graul glatt gegen Reiche. In der Mitte siegten Uli Remler (Heinemann) und Mario Wandel (Henze). Unten war Dietmar Graul gegen Schmidt erfolgreich. In Runde zwei konnten dann nur Vater und Sohn Graul punkten. Frank Richter und Christian Karl konnten nichts beitragen.
Im abschließenden Doppel waren F.Graul/C.Karl gegen Priemer/Henze anfangs ebenbürtig. Nach einem 12:14 im ersten Satz war die Hoffnung aber weitgehend verschwunden und man unterlag klar 0:3.
Punkte für Borsdorf:
F.Graul 2,5 ; F.Richter 0 ; U.Remler 1,5 ; M.Wandel 1 ; C.Karl 0,5; D.Graul 2,5
1.Herren: Tauchaer SV – SV Borsdorf 1990 – 9:7
Tischtennis – 2.Bezirksliga
Tauchaer SV – SV Borsdorf 1990 – 9:7
Zum Gastspiel in Taucha reiste Borsdorfs Erste als Favorit an. Nachdem man das Hinspiel in der 2. Bezirksliga klar gewann, musste man diesmal von Beginn an um jeden Punkt bangen. Nach über vier Stunden mit diversen Führungswechseln fuhren die Muldentaler aber mit leeren Händen heim.
Die zuletzt erfolgreiche Doppelaufstellung ging in Taucha nicht auf. Richter/Wandel unterlagen eher ungeplant gegen Pörtzel/Scholtyssek. Morawe/Remler mussten Schade/Ansorg gratulieren. Nur Graul/Karl punkteten gegen Lindemeyer/Härtel.
Im Einzel wurden die Punkte in jedem Paarkreuz 2:2 verteilt, so dass Borsdorf schließlich mit einem 7:8-Rückstand ins Schlussdoppel ging. Die Borsdorfer Nummer 1 – Falko Graul – machte mit Ansorg kurzen Prozess und kam gegen Schade nach 4 umkämpften Sätzen zum Erfolg. Daniel Morawe unterlag diesen beiden Gegnern. In der Mitte bezwangen Frank Richter und Uli Remler jeweils Lindemeyer. Gegen Pörtzel hatten beide bis zum fünften Satz Siegchancen, nutzen sie aber nicht. Mario Wandel zeigte seine starke Offensive und distanzierte Scholtyssek 3:2 und Härtel 3:0. Christian Karl erwischte gar keine guten Tag und konnte gegen beide je nur einen Satz gewinnen.
Im Entscheidungsdoppel waren Richter/Wandel gegen Schade/Ansorg chancenlos. Borsdorf unterlag also 7:9. In der Tabelle befindet man sich nun inmitten einer 4-köpfigen Verfolgergruppe, welche die Plätze 2-5 belegen.
Punkte für Borsdorf:
F.Graul 2,5 ; D.Morawe 0 ; F.Richter 1 ; U.Remler 1 ; M.Wandel 2 ; C.Karl 0,5
Leutzscher Füchse VIII – Borsdorf II 5:10
Der Tabellenvorletzte Borsdorf II verlor das Punktspiel in der Tischtennis-Bezirksklasse bei der achten Mannschaft der Leutzscher Füchse mit 5:10.Im Doppel gewannen die Nachwuchsspieler Lokaiczyk/Glomsda ihr erstes Spiel der Saison 3:0 gegen Herrmann/Heck, wobei Jugendspieler Tim Glomsda als Ersatzspieler neu im Team war. Da die beiden anderen Doppel Graul/M.Morawe (1:3) und Schneeweiß/B.Morawe (0:3) patzten, gerieten die Borsdorfer mit 1:2 in Rückstand. Im weiteren Spielverlauf wurden im oberen und mittleren Paarkreuz jeweils zwei Punkte erzielt. Oben gewann Dietmar Graul jeweils 3:1 gegen Vogel und Kahle, während Marcus Morawe beiden Gegnern den Sieg überlassen musste. In der Mitte besiegten Karsten Schneeweiß (3:0) und Burkhard Morawe (3:2) den Leutzscher Morgenstern, verloren aber beide gegen Herrmann. Simon Lokaiczyk und Tim Glomsda konnten nicht an ihre gute Doppelleistung anknüpfen. Sie verloren ihre Spiele 0:3 gegen die Leipziger Kontrahenten.
Punkte Borsdorf: D.Graul 2; M. Morawe 0;
K.Schneeweiß 1; B.Morawe 1;
S.Lokaiczyk 0,5; T.Glomsda 0,5
SV Rotation Süd Leipzig – SV Borsdorf 1990 8:3
Im Bezirksduell der Tischtennislandesliga mussten die Borsdorferinnen bei der Mannschaft des SV Rotation Süd Leipzig antreten, gegen welche im Hinspiel nur ein Punkt zu holen war. Romy Liebelt und Jana Hösel mussten wiederum ersetzt werden. Für sie spielten Christin Richter und Sarah Triepel. Nach einem kuriosen Spielverlauf verloren die Muldentalerinnen am Ende mit 3:8.
Schon die Doppel trieben den Puls in die Höhe. Das Doppel Graul/Triepel gegen Koganova/Rummel war eine klare Sache für die Leipzigerinnen. Das Duell von Zibis/Richter gegen Obermeier/Wollmann dagegen ging über die volle Distanz. Die Borsdorferinnen führten bereits mit 2:0 und 10:7, konnten die drei folgenden Matchbälle nicht nutzen und verloren Satz drei. Auch in Satz vier hatten sie drei Matchbälle und machten wiederum den Sack nicht zu. Der Entscheidungssatz lies sich dann an Spannung nicht überbieten. Auch die Leipzigerinnen hatten Matchbälle, Zibis/Richter konnten diese aber durch klasse Aktionen abwehren. Am Ende waren sie beim 20:18 die glücklicheren und konnten nach insgesamt 134 gespielten Punkten (68:66) jubeln.
In der ersten Runde konnten die Gäste in Führung gehen. Stefanie Zibis siegte 3:1 gegen Obermeier. Anett Graul verlor den ersten Satz gegen Koganova noch deutlich, danach stellte sie ihr Spiel um, griff nicht mehr an, sondern stellte mit einfachen Rückschlägen ihre Gegnerin vor Probleme. Das sie damit am Ende mit einem 3:1 Sieg vom Tisch geht, ahnte wohl vorher niemand. Im unteren Paarkreuz behielten allerdings an beiden Tischten die Gastgeber die Oberhand. Sarah Triepel, die in der ersten Jugendmannschaft in der Bezirksklasse aktiv ist, hielt gegen Rummel im ersten Satz noch gut mit, danach war sie gegen die Routine ihrer Gegnerin machtlos. Christin Richter konnte gegen Wollmann nur den dritten Satz ausgeglichen gestalten, aber auch der ging mit 12:10 an die Leipzigerin.
Die zweite Runde begann wiederum mit einem Spiel, was es so nicht oft gibt. Zibis verlor gegen Koganova den ersten Satz mit 11:0, nach einer Spielzeit von 7 Minuten. Das deutete darauf hin, dass durchaus ein Satz länger als 10 Minuten dauern könnte und dann im Zeitspiel weiter gespielt werden musste. Auch der zweite Satz dauerte 7 Minuten, diesmal gewann Zibis mit 11:8. Mit dem gleichen Ergebnis verlor sie Satz drei, diesmal in 8 Minuten. Im vierten Durchgang konnte sie sich für das 0:11 aus dem ersten Satz mit einem 11:0 revanchieren. Es musste nun also der Entscheidungssatz her und dieser brachte dann auch das ersehnte Zeitspiel. Beim Stand von 10:7 für die Leipzigerin waren die 10 Minuten um und ab da muss die Aufschlägerin nach spätestens 13 Schlägen den Punkt machen, sonst ist es ein Punkt für die Rückschlägerin. Leider machte Zibis nach 5 Rückschlägen den Fehler, sodass das Zeitspiel nur einen Punkt dauerte. Für Aufsehen sorgte es dennoch und auch die Gesamtspielzeit von 40 Minuten ist gewiss nicht alltäglich. Am Nebentisch wurden in der gleichen Zeit drei Partien gespielt. Graul machte gegen Obermeier wiederum ein sehr gutes Spiel, verlor am Ende aber im Entscheidungssatz. Richter (Rummel) und Triepel (Wollmann) konnten nichts Zählbares erreichen. Beim Stand von 7:3 musste Zibis erneut ran, diesmal gegen Rummel. Nach zwei klaren Sätzen für die Leipzigerin fand die Borsdorferin zwar besser ins Spiel, verlor am Ende aber mit 1:3.
Trotz der unverdient hohen Niederlage wird dieses Punktspiel noch eine Weile in den Köpfen der Borsdorferinnen bleiben.
Punkte:
Zibis 1,5
Graul 1
Richter 0,5
Triepel 0

